Nur eine gesetzliche Lösung stoppt Lohndumping in der Leiharbeit
"Die Bundesarbeitsministerin von der Leyen schaut weiter zu, wie Leiharbeit als Lohndumpingsbranche floriert"
so die arbeits- und mitbestimmungspolitische Sprecherin der Linksfraktion Jutta Krellmann. „Von der Leyen sollte sich schämen für solche Zustände verantwortlich zu sein. Selbst die ehemaligen Arbeitsminister Norbert Blüm und Walter Riester unterstützen die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit der Gewerkschaft IG Metall. Statt von einer Lösung nur zu reden, wie von der Leyen es tut, ist es höchste Zeit zu handeln! Leiharbeit muss auf dem gesetzlichen Wege eingeschränkt werden.“
Vier von fünf Wahlberechtigten aller Parteien wissen, was die Bundesregierung nicht wahr haben will: Leiharbeit sehen sie als moderne Form der Verdrängung von festen Arbeitsplätzen. Sogar 85 Prozent der Befragten sind der Meinung Leiharbeit führe zu Lohndumping. Wissenschaftliche Studien belegen dies ebenfalls.
DIE LINKE fordert deshalb gleicher Lohn für gleiche Arbeit,
mehr Mitbestimmungsrechte für Betriebsräte bei Leiharbeit, sowie die
Begrenzung der Überlassungshöchstdauer auf drei Monate.