Was die Grünen nicht verstanden haben
Nur mehr Brutto schafft auch mehr Netto!
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Jutta Krellmann zum Thema Niedriglöhne
"Wenn es um Niedriglöhne geht, haben die Grünen leider NICHTS gelernt. Mit ihrem Vorschlag Sozialabgaben für Niedrigverdienende zu senken werden Dumpinglöhne weiter gefördert. Nach dem Modell der Grünen bleibt "Geiz" für Arbeitgeber "geil" und die 6,5 Mio. betroffenen Beschäftigten werden "arm trotz Arbeit" bleiben", so Jutta Krellmann anlässlich der heutigen Debatte im Bundestag zur Verringerung der Sozialabgaben für Geringverdienende.
"Die Senkung der Sozialabgaben für Geringverdienende entlastet die Unternehmen weiter im erheblichen Maße. Mehr Netto ohne mehr Brutto geht zu Lasten von uns allen. Das Solidarsystem ist nicht die Melkkuh der Nation, die ständig sinkende Löhne ausgleicht."
"Für die Linke bleibt es dabei:
Für mehr Netto brauchen wir mehr Brutto.
Ein Mindestlohn von 10 Euro würde uns die ganze Subventionierung und Aufstockerei ersparen: Damit hätten 6,5 Mio. Beschäftigten wieder eine Arbeit von der sie leben können. Die dadurch gestiegenen Sozialbeiträge entlasten die Sozialkassen. "Sogar der Finanzminister könnte sich über Mehreinnahmen freuen" so Jutta Krellmann, Sprecherin für Arbeit und Mitbestimmung der Linksfraktion.
Bisher müssen 1,4 Millionen Menschen ergänzend zu ihrer Arbeit Hartz IV beantragen, um über die Runden zu kommen. Sie können von den gezahlten Hungerlöhnen ihrer Arbeitgeber nicht leben. Der Skandal ist, dass so die Gewinne der Dumpinglohn-Arbeitgeber vom Steuerzahler jährlich mit 9.3 Mrd. Euro bezuschusst werden