Nein zu Atomtransporten
Jutta Krellmann zur Atomenergie
Die heimische Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE ruft die Menschen in der Region auf sich an der Antiatomkraft-Demonstration am 6. Februar 2010 ab 13:00 Uhr ab Hameln Hauptbahnhof gegen den Transport der sogenannten MOX Brennelemente von Sellafield in das Kernkraftwerk in Grohnde zu beteiligen.
„DIE LINKE will den Ausstieg aus der Atomenergie. Diese Form der Energieerzeugung ist gefährlich und im Hinblick auf die ungelösten Endlagerprobleme für kommende Generationen unverantwortlich“, so Jutta Krellmann. Ein katastrophales Beispiel niedersächsischer Endlagerpolitik sei das „Forschungsbergwerk“ und Atommülllager Schacht Asse II im Landkreis Wolfenbüttel. Dort würden von 1968 bis 1978 125.000 Fässer schwach- und 1300 Fässer mittelradioaktiver Abfälle eingelagert.
Weitere Stichworte sind Schacht Konrad, Gorleben und jetzt der geplante Transport plutoniumhaltiger Mischoxid-(MOX) Brennelemente durch den Energieversorger E.ON von der Wiederaufbereitungsanlage Sellafield nach Grohnde. Auf Anfrage des Kreistagsabgeordneten Frank Pook (DIE LINKE) an Landrat Butte war zu erfahren, dass bereits 24 Transporte zwischen 2004 und 2009 stattgefunden haben.
„Möglicherweise hätte sich heute kein breites Aktionsbündnis zusammengefunden, wenn nicht die schwarz-gelbe Regierung den Ausstieg aus der Atomenergie in Frage gestellt hätte und Energieversorgern wie E.ON über die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken praktisch die Lizenz zum Gelddrucken in die Hand gegeben wird.“
Jutta Krellmann fordert: Nein zu Atomtransporten! Sie gefährden uns und die Zukunft kommender Generationen. Umschalten von Atomindustrie auf erneuerbare Energien und klimafreundliche Energieerzeugung ohne Kernkraft und damit gleichzeitig die Schaffung Tausender Arbeitsplätze in diesem Bereich.